Die CFI verfolgt einen grenzüberschreitenden Ansatz, der von den Erfahrungen, der Expertise und den Kontakten aller Partner profitiert. Die CFI fördert die zirkuläre Transformation im bayerisch- österreichischen Grenzraum mit einem ergebnisoffenen Bottom-Up-Ansatz. Im Gegensatz zu Top- Down Ansätzen, die vorgefertigte Lösungen wie digitale Tools entwickeln, richtet sich die CFI an die unbekannten Bedürfnisse von Unternehmen bei der Implementierung von Maßnahmen zur Stärkung der CE. Dabei nutzt sie die Expertise und das Erfahrungswissen zirkulärer Vorreiterunternehmen (Pioniere) aus materialintensiven Branchen.
In Workshops werden die Erfahrungen der Pioniere analysiert, bestehende und bestandene Herausforderungen sowie angewandte und erfolgreiche Strategien zur Überwindung dieser Herausforderungen identifiziert und daraus praxisnahe und handlungsorientierte zirkuläre
Zukunftspfade für Unternehmen entwickelt. Neue Erkenntnisse werden mit den teilnehmenden Unternehmen validiert, um Kohärenz und Präzision sicherzustellen.
Die Grundlage für diese Analyse und Synthese bildet eine neu entwickelte Circular-Foresight-Methodik (CFM) – eine Kombination aus Szenarioanalysen und Corporate Foresight mit Fokus auf die Kreislaufwirtschaft. Die CFM wird an der TH Rosenheim entwickelt und im Rahmen von eigens durchgeführten Workshops angewandt. Ein Prototyp der Methodik existiert bereits, sie wurde im berufsbegleitenden Masterstudiengang CE explizit als Entwurf für dieses Projekt konzipiert.